Was ist eigentlich dieses „sagenumwobene“ Affiliate-Marketing? Und wie genau können Sie es als Unternehmen für sich nutzen?

Affiliate-Marketing für Advertiser (Werbetreibende) bedeutet messbare Werbekampagnen auf Erfolgsbasis. Auch Advertiser mit einem eher kleinen Werbebudget können vom Affiliate-Marketing großen Nutzen ziehen. Ihr Affiliate-Kooperationspartner, der sogenannte Publisher, ist jemand, der eine große Reichweite hat – sei es in Form von einem Blog, Website oder auch Social Media-Profilen.

Damit Sie sich aber nicht blindlinks irgendeinem Affiliate-Netzwerk anschließen und sich eventuell in irgendetwas „verrennen“, das Ihnen nicht den bestmöglichen Erfolg bringt, haben wir hier ein paar Regeln zusammengefasst, auf die es zu beachten gilt, wenn Sie Affiliate-Marketing als Advertiser nutzen möchten.

Regel 1: Wählen Sie das richtige Affiliate-Netzwerk aus

Besonders für Advertiser mit geringerem Budget ist es ratsam, bestehende Affiliate-Netzwerk zu nutzen, die die Abwicklung für einen vornehmen. Hier benötigt man erst mal kein größeres technisches Verständnis und man kann sich an den Support wenden, der erfahren in Sachen Affiliate ist.

Bei der Auswahl des richtigen Affiliate-Netzwerks gilt es besonders auf folgende Punkte zu achten:

  • Suchen Sie sich ein Netzwerk aus, das auf Ihre Zielgruppe passt. Es macht wenig Sinn, wenn Sie sich ein Affiliate-Netzwerk aussuchen, welches sich nur mit dem Thema Finanzen beschäftigt, aber Sie eigentlich Kosmetikprodukte vertreiben.
  • Wählen Sie ein Netzwerk aus, welches ein transparentes Abrechnungsmodell verwendet, welches für Sie nachvollziehbar ist und wenn möglich keine Startgebühren erhebt.
  • Suchen Sie sich ein Netzwerk, das Sie sowohl bei der Implementierung des Trackings, als auch bei allen weiteren anfallenden Fragen unterstützt.
  • Außerdem sollten Sie darauf achten, dass das Netzwerk Ihnen Ihren eigenen Zugang zur Verfügung stellt, wo Sie einen Überblick über laufende Kampagnen haben und eigenständig Publisher und Werbemittel verwalten können.

Regel 2: Finden Sie passende Publisher

Wählen Sie unbedingt einen Publisher aus, der auch wirklich zu Ihrer Zielgruppe passt. Wenn Sie also beispielsweise Kosmetikprodukte vertreiben, eignet sich eine Person mit einer großen Reichweite im Kosmetikbereich. Publisher müssen nicht unbedingt Websites oder Blogs haben, sondern können genauso auch Facebook- oder E-Mail-Reichweiten oder eine hohe Followeranzahl auf Instagram haben.

Regel 3: Provisionshöhe festlegen

Die richtige Provision ist in der Regel jene, die auch Ihre Mitbewerber an ihre Publisher auszahlen.

Regel 4: Vertrauen ist gut – Kontrolle ist besser

Wie in jeder Branche gibt es auch unter Affiliate-Netzwerken bedauerlicherweise „schwarze Schafe“. Man sollte daher den vom Netzwerk übermittelten Zahlen nicht einfach blind vertrauen, sondern die Validität eigenhändig überprüfen. Was auf den ersten Blick wie eine erfolgreiche Partnerschaft aussehen mag, kann sich schnell als Fraud (Betrug) entpuppen.

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